02.04.2014, von Reimer Hinrichs

Sahara Sand - Nebelwand - Hauswand

Einatzleiter aus Kotzenbüll mit Heimvorteil

Trümmer werden geräumt.

so könnte der Kurzbericht des Unfalls lauten.

Das Hochdruckgebiet "Linus" und das Tiefdruckgebiet "Karola" bringen Saharastaub aus Nordafrika nach Norddeuschland. Die kleinen Staubpartikel wirken als Kondensationskeime. Es wird neblig. Doch was ist am Sonntagmorgen passiert?

Von Oldenswort kommend, fuhr ein PKW auf dem Axendorfer Weg Richtung Kotzenbüll. Dichter Nebel! An der Kreuzung zur Bundesstraße fuhr das Fahrzeug geradeaus ins gegenüberliegende Wohngebäude.

Glück im Unglück. Der Fahrer blieb unverletzt.

Die Feuerwehr und das THW-Tönning wurden alarmiert. Der THW-Einsatzleiter Jan Kerpies kommt aus Kotzenbüll.

Nun begann die Arbeit der freiwilligen Helfer:

  • Die Feuerwehr sperrte die Straße ab, das Auto wurde aus den Trümmern geborgen.

  • Die THW-Helfer räumten den Schutt zur Seite.

  • Die Deckenbalken und die Wände wurden abgestützt.

  • Die Stützen mit Erdnägeln gesichert.

  • Die Wandöffnung mit OSB-Platten verschlossen.

Die 10 THW-Helfer konnten nach ca. 6 Stunden Einsatz den Unfallort verlassen.

Das Gebäude ist nun vor weiterem Einsturz gesichert.

 


  • Trümmer werden geräumt.

  • Stützen verhindern weiteren Einsturz.

  • Erdnägel werden gesetzt.

  • GKW wird beladen.

  • Gebäude gesichert.

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